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Anna hat Prüfung …

…und ihre Angst macht eine neue Erfahrung Schulabschluss, Führerschein, Studium, Aus-und Weiterbildung: Alles hat den Preis der Abschluss-Prüfung. Die Angst davor kann verheerende Auswirkungen auf das ganze Leben eines Menschen haben. Vor einiger Zeit begann Anna eine spannende Weiterbildung, die sie in ihrem Beruf weit nach vorne bringen würde. Anna gehört zu den Menschen, die vor einer Prüfung regelrecht in Panik geraten. Zuerst schiebt sie das Lernen so weit hinaus, bis sie

Ein Abendessen in der Toskana…

und die Folgen einer gespeicherten Erinnerung Toskana, endlich. Endlich der lang ersehnte Urlaub. Zuhause ist es schon kalt, doch hier können wir  im Sommerkleid unter Olivenbäumen sitzen und den Hunden beim Spielen zusehen. Hier fahren keine Autos, nicht einmal Motorräder, denn die kleinen Gassen sind viel zu schmal dazu. Und überhaupt verirrt sich niemand hierher, der nicht hier wohnt. Wir, das sind meine Freundin Barbara und ich. Eine halbe Stunde Autofahrt von dem kleinen Bergdorf entfernt,

Gefangen in der eigenen Box

Immer wieder scheinen wir vor denselben Herausforderungen, Bedingungen und Widrigkeiten in unserem Leben zu stehen.   Wir treffen meist auf denselben Menschenschlag. Auf einen neuen Partner, der zu viel trinkt, so wie der alte. Der vielleicht lügt, wie wir es gewohnt sind. Oder betrügt, wie wir es schon kennen. Jeden Tag denken wir auf die gleiche Weise über unsere Probleme nach und versuchen, sie auf alt bekannte Weise zu lösen. Doch es klappt nicht, denn sie verschwinden nicht. Wir scheinen immer dieselben Menschen anzuziehen, dieselben Situationen herbeizurufen. Woran kann das liegen? Die Antwort finden wir in unserem Gehirn.

Die Kurz-Meditation

langsame tiefe Atmung oder doch lieber Gähnen? Wie oft haben wir das nun schon gehört und gelesen: Wollen wir uns entspannen, sollten wir langsam und mehrmals TIEF EIN-und AUSATMEN. Das sagt jedenfalls John Kabat-Zin, der Begründer der „mindfulness based stress reduction – MBSR Therapie. Oder geht`s auch anders? Man könnte langsam durch einen Strohhalm ins Wasser blubbern, oder

WARUM wandern unsere GEDANKEN?

Nachts, während wir schlafen…. …..und auch die meiste Zeit des Tages sind wir nicht auf eine bestimmte Aufgabe fokussiert. Konzentrierte Aufmerksamkeit verbraucht viel Stoffwechselenergie. Das Fokussieren beschäftigt das Central Executive Network (CEN) unseres Gehirns, das im dorsolateralen präfrontalen Kortex unseres Gehirns vermutet wird. Dieses Netzwerk ist dafür zuständig,

sind Sie ein DAYDREAMER? gut …

denn Tagträumer arbeiten kreativ, lösen Probleme schnell und sind weniger gestresst.   Das Tagträumen hat einen schlechten Ruf. Wenn wir an unserem Arbeitsplatz gedankenverloren aus dem Fenster starren, wird das nicht gerne gesehen. Kollegen und vor allem Chefs speichern das in der Schublade „Faul“ ab. Auch Lehrer tadeln ihre Schüler gerne dafür, sich nicht zu konzentrieren. Hier ein Beispiel: Der 9jährige Markus sieht angestrengt in sein Mathematikbuch.

Die Gift-Schwemme

Schlechte Nachrichten und deren Auswirkung auf unseren Körper Um unser Überleben zu sichern ist unser Gehirn so programmiert, dass es auf negative Signale automatisch reagiert: Laufen, Raufen oder Erstarren. Diese Reaktion läuft im Unbewussten ab, so wie 99% unseres Verhaltens. Nur mit einem Prozent unseres Gehirns können wir bewusste Entscheidungen treffen! Im Falle einer tatsächlichen Gefahr ist das auch durchaus sinnvoll. Jeder kennt eine vergleichbare Situation wie diese: Sie fahren mit dem Auto und sehen auf dem Gehweg ein Kind, das Fußball spielt. Der Ball rollt auf die Straße. Das Kind ist nur auf seinen Ball konzentriert und rennt ihm automatisch hinterher, ohne zu schauen, ob ein Auto kommt.